⚠️ Achtung: Sonntags fährt kein Bus.
Bei Teilnahme tretet bitte der WhatsApp-Gruppe bei, um
Mitfahrgelegenheiten miteinander zu organisieren.
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🌱 Gemeinsam mit zwei Wissenschaftlern besuchen wir den
dritten Untersuchungsort, das Kaltenhofer Moor.
Wie viele andere Moore wurde auch das Kaltenhofer Moor
entwässert, abgebaut und durch menschliche Eingriffe verändert. Heute befindet sich die Landschaft in einem langsamen Prozess der Regeneration. Sichtbar bleiben künstliche Wasserflächen,
aufgeschnittene Torfschichten und alte Entwässerungsspuren – wie Narben, die die Landschaft zieren und ihre Geschichte erzählen, während sie neues Leben hervorbringt.
Neben der Feuchtigkeit ist das Moor von einer besonderen
Weichheit und Stille geprägt. Die Moose wirken wie dicke, von Zeit durchtränkte Gewebeschichten, die sich übereinander lagern. Am frühen Morgen liegt häufig Nebel zwischen den Ästen, das Licht
fällt hinein und wird vom Wasserdunst leise absorbiert. Das Moor besitzt eine eigene Klanglichkeit und Atmosphäre – wie ein Körper, der sich langsam erinnert, zerfällt und zugleich
regeneriert.
Kuration: Shi Shi
Kuratorische assistenz: Xiao Yi Zhang
Gallery Cubeplus, Knooper Weg 104, 24015 Kiel
Ausstellungsdauer: 26. 04 ―16. 05. 2026
„ Häuser sind für sie Gebirge, in deren Höhlen und Schluchten zweibeinige Tiere leben, überall riecht es nach Nahrung, hübsch warm ist es, nix wie hin! “
— Frank Schätzing, In meinem Revier
Die im April in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Artikel, die von Ereignissen wie der Strandung eines Wals, dem Auftauchen eines Wolfs in der Stadt oder eines Bären auf einem Wanderweg ausgehen, verhandeln nicht die Tiere selbst, sondern die Frage, wie der Mensch Natur versteht – und welche Ordnung daraus hervorgeht. Was als „Natur“ und „menschlicher Raum“ erscheint, ist keine objektive Gegebenheit, sondern eine fortwährend konstruierte und aufrechterhaltene Trennung. Werden diese Grenzen überschritten, gerät nicht die Natur ins Wanken, sondern das menschliche Verständnis der eigenen Position. Der Mensch versucht, Natur durch Emotionen, Geschichten und Kontrolle zu begreifen, während er zugleich Lebensräume verdrängt, Wildheit ausschließt und allmählich die Fähigkeit verliert, selbst als „Tier“ zu existieren. Die Natur folgt ihrer eigenen Logik und Kraft und antwortet nicht auf menschliche Erwartungen.
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Jakob Offermann und Lea Hirsch, die vor diesem Hintergrund entstanden sind. Beide Künstler:innen arbeiten mit einer malerischen Sprache: der eine in der traditionellen Ölmalerei, die andere in der Keramik als bildtragendem Medium. In relativ realistischen Darstellungen rekonstruieren sie eine scheinbar erkennbare Natur, die jedoch stets etwas Hypothetisches behält – sie erscheint zugleich als beobachtete Realität und als konstruierte Bildlichkeit.
In diesen Arbeiten ist Natur zugleich Umgebung und Körper; der Körper selbst wird Teil dieser Natur. Dieses Verhältnis bleibt jedoch instabil und erzeugt eine anhaltende Fremdheit, als wäre alles an seinem Platz und doch nicht vollständig zu verorten. In Offermanns Arbeiten entsteht dabei ein Moment der Irritation: Die Körper, die in die Natur eintreten, scheinen in ihre Umgebung zurückzukehren und tragen zugleich die ihnen eingeschriebenen sozialen Strukturen weiter mit sich. Funktional bestimmte Arbeitskleidung erscheint in diesem Kontext als „unzeitgemäß“. Durch Hirschs Arbeiten verschiebt sich diese Irritation in eine andere Richtung: Nicht die Pflanze selbst wird sichtbar, sondern Lebendigkeit als „Körper“. Diese Formen treten innerhalb eines vorgegebenen menschlichen Raums auf, beispielsweise entlang von Straßenrändern oder durchbrechend durch Asphaltoberflächen.
Diese „Unzeitgemäßheit“ betrifft sowohl die Körper als auch das Wachstum. Die Formen wirken zugleich als Eintritt und als Geschehen, als Abweichung und als fortwährende Transformation der Strukturen, auf denen sie beruhen. Eine Soundarbeit im Raum durchbricht diese Beziehung weiter. Ausgehend von der Vorstellung, dass Pflanzen künstliche Materialien „verdauen“, entfaltet sich ein Klang, der an Kauen, Mahlen und Reiben erinnert – ähnlich dem Geräusch von Schritten auf Stein.
Natur wird hier nicht länger als Bild, sondern als Prozess wahrgenommen, als etwas, das sich im Moment vollzieht.
Die Ausstellung zeigt Natur – und zugleich eine Irritation dieser Vorstellung
Spaziergang im Botanischen Garten Kiel
Kuratorin: Shi Shi
Projektassistenz: Xiao Yi Zhang & Laetitia
Wendland
Dieser Spaziergang versteht sich als eine Erweiterung des vorherigen Programms und vertieft die wissenschaftliche Perspektive. Der Wissenschaftler Dr. Christian Wagener Ahlfs führt die Teilnehmenden durch den Botanischen Garten Kiel und eröffnet Einblicke in die verborgenen Lebensräume und die Vielfalt von Moosen.
Dr. Christian Wagner-Ahlfs ist als Experte für Moose in
der Arbeitsgemeinschaft Geobotanik Schleswig-Holstein aktiv. Er organisiert dort regelmäßig botanische Kartierungen und führt Auftragsarbeiten für das Landesamt für Umwelt Schleswig-Holstein
durch. Aktuell ist Ko-Autor der Roten Liste der gefährdeten Moose in S-H (erscheint 2026) sowie der Moosflora der Halligen (erscheint 2026). Für den Botanischen Garten der Universität Kiel hat er
einen Moos-Rundgang konzipiert (Publikation in Vorbereitung). Neben der botanischen Arbeit beschäftigt sich Ch. Wagner-Ahlfs seit mehreren Jahren mit der Beziehung von Mensch und Moos, u.a. zu
kulturgeschichtlichen Fragestellungen und der Rolle von Moosen in bildender Kunst und Literatur.
Gleichzeitig werden künstlerische Perspektiven
einbezogen: Ausgehend von den Ansätzen von Liza Überall werden Beobachtungen und Gedanken der Teilnehmenden zu Moos gemeinsam reflektiert.
Projektassistenz: Xiao Yi Zhang & Laetitia Wendland
Aufbau: Jakob Fischer
Ab 2026 startet Gallery Cubeplus offiziell in eine von der Kuratorin Shi Shi initiierte und geleitete kuratorische Forschungsreihe. Diese wird unter der wissenschaftlichen Begleitung von Dr. Michael Trepel und Dr. Christian Wagner-Ahlfs realisiert. Der Fokus der Reihe liegt auf Moor und Moos. Das Projekt ist Teil des übergeordneten kuratorischen Rahmens Wasser von Gallery Cubeplus und als ein ein- bis zweijähriges, vertiefendes Forschungs- und Ausstellungsprojekt konzipiert.
Den ersten Ausstellungsteil dieser Reihe bildet Birken stehen kahl und krumm. Sie entsteht aus der Zusammenarbeit des Künstlers Nai Wei Tian und des Naturwissenschaftlers Dr. Michael Trepel.
Ausgehend von der Tragfähigkeit des Moores sowie der Erfahrung des Gehens untersucht die Ausstellung das Verhältnis zwischen Körper, Boden und Wahrnehmung. Präsentiert werden Sound, Videos und Fotografien der beiden Beteiligten sowie literarische Elemente. Gezeigt wird die erste Phase ihrer gemeinsamen Forschung.
Zugleich versteht sich die Ausstellung als Bericht über das Gehen auf instabilem Boden: Selbstverständliche Bewegungen werden unterbrochen und jeder Schritt erfordert eine erneute Justierung von Haltung, Körperschwerpunkt und Orientierung. Die Umgebung ist zwar sichtbar, bleibt jedoch unzuverlässig. Das Gehen folgt keinem vorgegebenen Ziel - der Weg entsteht ausschließlich im einzelnen Schritt.
In den folgenden Phasen der kuratorischen Forschung wird Gallery Cubeplus weitere Künstler*innen, Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen sowie Institutionen und die Öffentlichkeit einladen, um in einem fortlaufenden Austausch gemeinsam Fragen zu Moor, Moos und Wasser zu verhandeln.
Zur Eröffnung findet eine Tanzperformance der Künstlerin Sueki Yee
m November 2025 ist die Gallery Cubeplus zu Gast im Atelierhaus des Kunstvereins Haus 8. Dabei wird auf die 51 Dialog-Ausstellungen der letzten sieben Jahre zurückgeblickt und gleichzeitig das aktuelle Thema der Verbindung von Kunst und Naturwissenschaft, insbesondere Wasser, in den Fokus gerückt. Die Besucher:innen sind eingeladen, diese einzigartigen Perspektiven zu entdecken und zu reflektieren – ganz im Sinne der Philosophie von „Cube plus“, die Kooperation und das Schaffen füreinander betont.
Interaktive Spiele, eine Performance zur Eröffnung und begleitende Vorträge zum Thema Moos verbinden sich zu einem Dialog zwischen Kunst, Philosophie und Naturwissenschaft. Die Besucher:innen sind eingeladen, sich von dieser Begegnung inspirieren zu lassen.
In den letzten sieben Jahren hat sich Cubeplus in Kiel verwurzelt, ist gewachsen und hat ein lebendiges Netzwerk aufgebaut. Die Zusammenarbeit mit über 100 Künstler:innen und verschiedenen Institutionen hat sich dabei wie eine Symbiose von Wasser angefühlt: Jeder von uns fließt aus seiner eigenen Quelle und mündet schließlich in einen breiten Strom. Gemeinsam ist so ein vielfältiges Netzwerk entstanden und wurde Räume für Austausch, Leidenschaft und Inspiration geschaffen.
In diesem Zusammenhang blicken wir dankbar auf die vergangenen Jahre zurück. Ein besonderer Dank gilt allen Freund:innen, Kolleg:innen, Unterstützenden und Partnerorganisationen, die diesen Weg mitgestaltet haben.
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns sowohl die zurückgelegte Reise als auch den vor uns liegenden Weg zu feiern.
Kuration
Shi Shi
Die wissenschaftlichen Inhalte dieser Ausstellung wurden gemeinsam mit Dr. Michael Trepel erarbeitet, dessen fachliche Impulse das Konzept mit geprägt haben
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Ausstellungs-Assistenz
Xiao Yi Zhang
Grafikdesign
Anika Mohr
& Christine Salmen
Technik-Team der Ausstellung
Mikhail Evdokunin,
David Wassermann,
Sebastian Scherl
Ein herzliches Dankeschön geht an den Kunstverein Haus 8, insbesondere an Anke Müffelmann, Elvira Bäfverfeldt und das gesamte Team des Vereins für die Unterstützung bei dieser Ausstellungs-möglichkeit.
Über Gallery Cubeplus
Founder & Kuratorin
Shi Shi
Co-Founder
Ying-Chih Chen
Wissenschaftspartner
Dr. Michael Trepel
Adresse
Knopperweg 104, 24105 Kiel
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Die 2018 gegründete Gallery Cubeplus ist eine Kunstinstitution, die sich auf Dialog-Ausstellungen spezialisiert hat. Sie fördert den Austausch und die Vernetzung. Dabei thematisiert sie nicht nur die Vielfalt zeitgenössischer Kunst, sondern auch soziale und ökologische Fragestellungen. Seit 2023 konzentriert sich Cubeplus zunehmend auf die Schnittstelle zwischen Kunst und Naturwissenschaften, um neue Formen des interdisziplinären Dialogs zu fördern. Cubeplus arbeitet mit anderen Kunstinstitutionen sowie mit Naturkundemuseen, Forschungsinstituten und Akademien zusammen. Auf diese Weise bietet sie eine Plattform für die Erforschung neuer Möglichkeiten durch Zusammenarbeit.
- Die Werke von Lena Kappe Mit ihrem Kunstwerk Earth Gradient 2022—2024 stellt die Künstlerin Lena Kaapke die Frage
„Ist der Klimawandel ein Naturphänomen oder ein Kulturprodukt?“
und eröffnet einen tiefgreifenden Dialog zwischen Mensch und Umwelt. Ihre Werke sprechen den Betrachter
nicht nur visuell an, sondern auch inhaltlich. Mit ihrer Werkreihe verbindet sie auf intuitive Art und Weise Geistes- und Naturwissenschaften in der Kunst.
18 keramische Wandplatten zeigen das Spektrum der Erdfarben, kartiert im kanadischen Medicine Hat. Bodenfarben geben uns Auskunft über
die Zusammensetzung des Bodens und ermöglichen Rückschlüsse auf die Atmosphäre. Eine Serie zeigt den atmosphärischen Kohlenstoffgehalt von heute,
die zweite Serie zeigt den in 50 Jahren prognostizierten atmosphärischen Kohlenstoffgehalt. Neue Landschaften entstehen und zeigen zugleich
die Vergänglichkeit unseres Farbspektrums und unserer heutigen Umwelt.
Kaapkes Werk behandelt eine Reihe von Themen, darunter „Verteilung von Trinkwasserressourcen“, „Abwesenheit von Gletschereis“, „Klimawandel“
und „die Farben der Ozeane und unsere subjektive Wahrnehmung“... . Durch die Untersuchung der Veränderungen in der natürlichen Umwelt sowie
des menschlichen Verhaltens und der Bedürfnisse wird der Mensch sowohl als Zuschauer als auch als Beobachteter und als Teil der Natur erforscht.
Die Ausstellung verfolgt das Ziel, nicht nur die Werke selbst zu präsentieren, sondern auch den Prozess ihrer Entstehung sichtbar zu machen und
die Zuschauer zur Teilnahme einzuladen.
unsere Team:
Projektassistentin: Merle Hermanns
Pressearbeit: Maj-Brit Wussow
Technikteam: Dennis Paulsen & Timo Milke
Sound: Luisa Lukas
Visual art support: Alexander Walter
Programmierung support: Xu He
Dokumentation: Nai Wei Tian
Wissenschaftliche Unterstützung: Dr. rer. nat. Michael Trepel
Mi., 08. Januar 2025
18:00: Vernissage:
18:30: Eröffnungsrede:
Dr. Peter Kruska -Direktor Stadtgalerie Kiel
20:00: Gespräch mit Philosophin Dr. Melanie Reichert und Architektin Dr. Sandra Schramke
Unterstützt von:
Landeshauptstadt Kiel, Kiel — Marketing, Referat Kreative Stadt Kiel, Netzwerk für Interkulturellen Austausch e.V.,
Kunsthalle zu kiel, Zoologisches Museum Kiel, Deutsches Meeresmuseum Stralsund, Netzwerk für revolutionäre Ungeduld e.V.,
Muthesius Kunsthochschule
Gallery Cubeplus ist eine Kunstinstitution in Kiel, die sich seit sechs Jahren auf Kooperationsprojekte spezialisiert hat. Mit diesem neuen Projekt schlagen wir ein wichtiges Kapitel auf, das sich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Kunst konzentriert und zu einem langfristigen Schwerpunkt für unsere Zukunft wird.
Zentral in der Innenstadt von Kiel eröffnet zu Jahresbeginn die neue Ausstellung „New Horizons: Becoming Other“ von Gallery Cubeplus im Kieler Pop-Up Pavillon am 08. Januar 2025.
Die Ausstellung vereint Wissenschaft und Kunst, hinterfragt die „anthropozentrische“ Perspektive und resultiert aus dem Wunsch nach einem tieferen Verständnis für unsere Umwelt. Präsentiert von
Ying-Chih Chen, Du Zhang und Shi Shi, lädt die Ausstellung die Besucher*innen ein, die Welt aus der Sicht anderer Lebensformen zu betrachten.
Sie unternimmt den Versuch, die Beziehung zwischen Mensch und Natur zu stärken. Durch VR-Erlebnisse, künstlerische Rauminstallationen, Lichtprojektionen und Unterwasserklänge wird ein immersives,
audiovisuelles Erlebnis geschaffen, das die Besucher*innen direkt in die Tiefsee zu befördern scheint. Unterstützt wird das Projekt von Institutionen wie z.B. dem Zoologischen Museum Kiel, dem
Deutschen Meeresmuseum Stralsund und der Kunsthalle zu Kiel. Während der Ausstellung finden interdisziplinäre Gespräche mit Wissenschaftler*innen und Künstler*innen statt, die Raum für Reflexion
und Austausch bieten.
Der zweite Teil der Ausstellungsreihe der Gallery Cubeplus 2024 zum Thema „Träume“ präsentiert ein Gemeinschaftsprojekt von Kunst und Wissenschaft.
Der Künstler Gor Margaryan und der Wissenschaftler Dr. rer. nat. Jan Dierking vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel werden diese gemeinsame Reise,
eine Erkundung mit dem Namen „Hydrographie “, in ihren eigenen Erzählungen beschreiben. Der künstlerische Blick auf das Thema wird ergänzt und kontrastiert mit der naturwissenschaftlichen Sicht auf Hydrographie und den Zustand der Ostsee. Es ist ein unerwarteter Traum.
Die Betrachter*innen werden mitgenommen auf eine Reise zwischen dem tiefen Traumschlaf und dem Wachsein. Sie begeben sich auf ein Schiff, das nach Fakten und Wahrheit sucht. Wie gewaltsam werden sie in einen Traum gestürzt, der zu Wiederholungen und Reflexionen über Erinnerungen, Identität und Verlust führt. Das, was jetzt geschieht, und was in der Vergangenheit erlebt wurde, sind wie zwei riesige Wellen,die heftig zusammenschlagen und wie die Vogelschwärme, die mit dem Rücken zum Boden fliegen. Es ist eine Fahrt, mit dem Versuch sich zu erinnern, aus Angst, die Spuren des Traums zu vergessen. Die poetisch Arbeit „Hydrographie“ von Gor Margaryan ist im Exzellenzcluster „Future Ocean“ entstanden, einem großen Forschungsverbund, in dem mehr als 200 Wissenschaftler*innen interdisziplinär und über Institutsgrenzen hinweg zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen aus dem Ozean geforscht haben. In der Nachfolge besteht das Netzwerk Future Ocean aus Wissenschaftler*innen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit dem marinen Schwerpunkt Kiel Marine Science (KMS) und dem GEOMAR Helmholtz- Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
Foto: Nai wei Tian
30. Augst. Museumsnacht Kiel 2024 Performance um 21:00 & 22:00Gallery CubeplusKnooper Weg 104, 24105 Kiel
How do we process grief?
First comes darkness as the ground falls away underneath your feet. When you eventually find your footing again, the world you’re in now is no longer the same. You don’t “get over” grief, you learn how to live with it. This performance that merges dance and installation is a reflection on our physical, mental, and emotional responses to grief. Through introspection about our cultural and personal rituals, we try to embrace grief for what it is: a part of life that can be beautiful in its own way. After all, grief is a reminder of love.
Wie verarbeiten wir Trauer? Zuerst kommt die Dunkelheit, als du den Boden unter deinen Füßen verlierst. Irgendwann findest du wieder Halt, aber die Welt, in der du dich befindest, ist nicht mehr dieselbe. Du kommst über die Trauer nicht hinweg, stattdessen lernst du, wie du mit ihr weiterleben kannst. Die Performance “On Grieving”, die Tanz und Installation verschmilzt, ist eine Besinnung unserer körperlichen, geistigen und emotionalen Reaktionen auf Trauer. Indem wir kulturelle und persönliche Rituale hinterfragen und sie genau durchleuchten, versuchen wir Trauer als das zu erkennen, was sie ist: ein Teil vom Leben, das auf seine eigene Weise etwas Schönes sein kann. Denn im Grunde ist Trauer eine Erinnerung an die Liebe.
Das Projekt ist gefördert durch Kiel Kulturbüro @kiel.de, and Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein @bildung_sh.
Wir begrenzen die Teilnehmer*innenzahl dieses Mal auf 10 Personen, um den Dialog zwischen Gästen und Künstlerin zu ermöglichen. Bitte meldet euch daher verbindlich an, um teilnehmen zu können. Die durch die Gallery Cubeplus vertretene Künstlerin Hsiao-Ying Chen aus Taiwan ist zu Gast in Kiel und läd uns auf eine Klang-Exkursion ein. Wir kehren die Idee eines geführten Spaziergangs um und stellen Fragen an die Teilnehmenden zu ihren Erinnerungen an Kiel und das Meer, die Klangwelt der Vergangenheit und der Gegenwart. Die Veranstaltung ist weiterhin kostenlos! Wir freuen uns auf euch! über : Labor für Klang und Raum, Alte Mu, Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel www.emilie-schimdt.eu/00labor.html, [email protected] telegram: https://t.me/+SdRmNpT9hGRjYjQy
Externe Ausstellung 2022 + Cubeplus collection
Topfhaus im Alten Botanischen Garten, Schwanenweg 11, 24105 Kiel
Haben Sie jemals Nach etwas gestrebt und sind sie mit dem zufrieden. was Sie haben ? - Ein Kunstspaziergang im Herbst. /// Jede*r hat eine andere Vorstellung davon, wie ein Stück Kartoffel auf dem Teller schmecken und wie es geformt sein sollte – ein*e Deutsche*r gibt vielleicht Butter und Salz dazu, ein*e Asiat*in Sojasauce und Chili oder Curry und Nelken. Es könnte ein Kartoffelstempel sein, vielleicht ist es aber auch gar keine echte Kartoffel, weil sie aus Stein ist. Darüber könnte man eine Debatte führen. Haben unsere früheren Prägungen zu dieser Situation geführt, oder verstehen wir die Dinge anders? Die "Verortung" ist eine persönliche Entscheidung. Ebenso kann es eine Voreingenommenheit, aber auch eine gesellschaftliche Zuordnung sein. Manchmal handelt es sich um eine aktive Komponente, manchmal um eine passive und unbeteiligte. Die Definition ist weit gefasst, sie ist nicht nur geografisch, sondern auch emotional, sie ist nicht nur dort, wo wir sind, sondern auch dort, wo unser Herz ist, bei der Arbeit, am Arbeitsplatz, in Zügen, in fremden Ländern, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Wir haben sechs Künstler*innen im Topfhaus im Alten Botanischen Garten in Kiel versammelt, wo man einst Pflanzen umgetopft hat, um verschiedene Perspektiven der Anpassung – des "Ich" in den Augen der anderen, der Suche nach der eigenen Verortung, einer immersiven Vision, einer Wahrnehmung der Welt, die Suche nach "Heimat" – zu präsentieren. Es geht um die Verwandlung des Selbst, um Formung und Zusammenbruch und daraus entstehende, erneute Formung, um die vielfältigen Spaltungen des Körpers und des Herzens, um Widersprüche, Konflikte und Vereinigungen. Wenn sich Video, Installation, Skulptur, Malerei und Ton treffen, um uns die Geschichten derer zu erzählen, die aus "fremden Ländern" kommen, derer, die aus der Heimat kommen, und vielleicht auch von Ihnen, dann sind Sie zu dieser Ausstellung eingeladen. ///Foto: Nai wei Tian Design: Fenna J. Flucke Assistenz: Lasse Müller, Tian Wu & Justin Baer
